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Der britische Psychologe Stuart Brocy untersuchte die Auswirkungen verschiedener sexueller Aktivitäten bei 24 Frauen und 22 Männern, die eine öffentliche Rede halten oder vor Publikum Rechenaufgaben lösen mussten. 14 Tage lang sollten die Kandidaten genau aufschreiben, wann und wie oft sie Sex hatten. Dabei unterschied der Psychologe drei Arten von sexuellen Kontakten: Selbstbefriedigung, Petting und Geschlechtsverkehr mit vaginaler Penetration. Das Ergebnis: Testpersonen, die Geschlechtsverkehr hatten, zeigten bei ihrem öffentlichen Auftritt die geringsten Stresssymptome. Auch ihr Blutdruck sei weniger stark gestiegen und schneller wieder zum Normalzustand zurück gekehrt. Allerdings funktioniert diese Art der Beruhigung nur mit klassischem Sex inklusive Penetration, schreibt Brody im Fachblatt “Biological Psychology” (Bd. 71, S. 214) Selbstbefriedigung und Petting hätten auch eine gewisse Wirkung gehabt, seien aber weniger effektiv gewesen. Am schlimmsten war das Lampenfieber bei den Teilnehmern, die in den zwei Wochen vor dem Auftritt gar keinen Sex gehabt hatten, so der Psychologe. Quelle: Spiegel-Online
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